




Diagnose - Therapien
Leistenbruch - Nabelbruch - Sportlerhernie - Rezidivhernie - Narbenbruch
Bauchwandhernien - Leistenhernien - was ist das?
Es gibt Leistenbrüche, Nabelbrüche, Bauchwandbrüche im Oberbauch (sog. epigastrische Hernien), Sportlerhernien und traumatischen Hernien (unfallbedingt). Die Bauchwand des Menschen ist an bestimmten Stellen wie z.B. der Leiste schwächer ausgebildet. Hier kann sich bei Veranlagung zu einer Bindegewebsschwäche oder bei schwerer Belastung ein "Bruch" bilden.
Männer haben häufiger einen Leistenbruch als Frauen, bei Frauen wird er aber oft nicht entdeckt.
Wölbt sich der Bruch nach außen vor, so kann man ihn leicht entdecken. Leider sind viele Brüche nicht auf diese einfache Weise feststellbar und man braucht schon Erfahrung und spezielle Untersuchungsmöglichkeiten, um diese "okkulten" Brüche festzustellen. Dies trifft häufig auf die Sportlerhernien zu, die von manchen auch als "weiche Leiste" beschrieben werden.
Die Sportlerhernien sind bei folgenden Sportarten häufiger anzutreffen: Fußball, Eishockey, Leichtathletik, Golf, auch auch bei bestimmten Fitness-Übungen. Sollten Sie über längere Zeit ein Ziehen in der Leiste und/oder Unterbauch, Hüfte, ausstrahlend in den Oberschenkel haben, dann kann es sich in der Tat um eine Sportlerhernie handeln.
Die Schmerzen in der Leiste sind häufig durch eine isolierte Nerveneinklemmung (Nervenentrapment Syndrom) verursacht. Eine länger bestehende Nerveneinklemmung kann durch Fehlbelastung eine Hüfterkrankung und Wirbelsäulenveränderung zur Folge haben, deren Behebung oft nur mit einem hohen Aufwand möglich ist. Um zu vermeiden, dass es zu Komplikationen wie z.B. Darmeinklemmung kommt, operiert man den Bruch sobald als möglich.
Notfalleingriffe haben immer ein größeres Risiko. Die Narkose stellt heute kein Problem mehr dar, da die Narkose mit Spontan-Atmung oder in örtlicher Betäubung erfolgen kann und somit nicht belastend ist. Die Leistenbruch-Operation kann heute ambulant oder stationär sicher (ohne Komplikationen), schmerzfrei, erfolgreich (ohne Wiederauftreten eines Bruches = Rezidiv) und ohne Belastungen für den Patienten durchgeführt werden (Qualitätsmerkmale).
Die Rezidivquote nach Leistenbruch-Operationen beträgt nach einem Jahr in Deutschland durchschnittlich 20%; bei uns sind es etwa 1%. Unterschiedliche Operationsverfahren haben unterschiedliche Besonderheiten, über die man sich aufklären lassen sollte. Eine Leistenbruchoperation sollte nicht mit einem höheren Risiko für Verletzung von Darm und Gefässen verbunden sein.
Bauchwandhernien - Leistenhernien - was ist das?
Es gibt Leistenbrüche, Nabelbrüche, Bauchwandbrüche im Oberbauch (sog. epigastrische Hernien), Sportlerhernien und traumatischen Hernien (unfallbedingt). Die Bauchwand des Menschen ist an bestimmten Stellen wie z.B. der Leiste schwächer ausgebildet. Hier kann sich bei Veranlagung zu einer Bindegewebsschwäche oder bei schwerer Belastung ein "Bruch" bilden.
Männer haben häufiger einen Leistenbruch als Frauen, bei Frauen wird er aber oft nicht entdeckt.
Wölbt sich der Bruch nach außen vor, so kann man ihn leicht entdecken. Leider sind viele Brüche nicht auf diese einfache Weise feststellbar und man braucht schon Erfahrung und spezielle Untersuchungsmöglichkeiten, um diese "okkulten" Brüche festzustellen. Dies trifft häufig auf die Sportlerhernien zu, die von manchen auch als "weiche Leiste" beschrieben werden.
Die Sportlerhernien sind bei folgenden Sportarten häufiger anzutreffen: Fußball, Eishockey, Leichtathletik, Golf, auch auch bei bestimmten Fitness-Übungen. Sollten Sie über längere Zeit ein Ziehen in der Leiste und/oder Unterbauch, Hüfte, ausstrahlend in den Oberschenkel haben, dann kann es sich in der Tat um eine Sportlerhernie handeln.
Die Schmerzen in der Leiste sind häufig durch eine isolierte Nerveneinklemmung (Nervenentrapment Syndrom) verursacht. Eine länger bestehende Nerveneinklemmung kann durch Fehlbelastung eine Hüfterkrankung und Wirbelsäulenveränderung zur Folge haben, deren Behebung oft nur mit einem hohen Aufwand möglich ist. Um zu vermeiden, dass es zu Komplikationen wie z.B. Darmeinklemmung kommt, operiert man den Bruch sobald als möglich.
Notfalleingriffe haben immer ein größeres Risiko. Die Narkose stellt heute kein Problem mehr dar, da die Narkose mit Spontan-Atmung oder in örtlicher Betäubung erfolgen kann und somit nicht belastend ist. Die Leistenbruch-Operation kann heute ambulant oder stationär sicher (ohne Komplikationen), schmerzfrei, erfolgreich (ohne Wiederauftreten eines Bruches = Rezidiv) und ohne Belastungen für den Patienten durchgeführt werden (Qualitätsmerkmale).
Die Rezidivquote nach Leistenbruch-Operationen beträgt nach einem Jahr in Deutschland durchschnittlich 20%; bei uns sind es etwa 1%. Unterschiedliche Operationsverfahren haben unterschiedliche Besonderheiten, über die man sich aufklären lassen sollte. Eine Leistenbruchoperation sollte nicht mit einem höheren Risiko für Verletzung von Darm und Gefässen verbunden sein.
